{"id":465,"date":"2020-04-02T17:26:26","date_gmt":"2020-04-02T17:26:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfadfinder-excalibur.de\/?page_id=465"},"modified":"2021-07-01T20:34:04","modified_gmt":"2021-07-01T20:34:04","slug":"archiv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pfadfinder-excalibur.de\/index.php\/chronik\/archiv\/","title":{"rendered":"Archiv"},"content":{"rendered":"<h3>Stammesfahrt Sommer 2018<\/h3>\n<p>Strahlend blauer Himmel, Ruhe nach dem Sturm. Die Sonne scheint auf das, vom Regen noch etwas nasse, Oberdeck unserer sch\u00f6nen Vriendentrouw. \u00dcber die Kraft des Windes staunend stehe ich da und schaue \u00fcber das weite, tiefblaue Meer. Irgendwo in der Ferne ist die n\u00e4chste Boje zu erahnen, das n\u00e4chste Ziel, auf das wir zusteuern.<\/p>\n<p>Bei dem Gedanken an den letzten Sommer muss ich l\u00e4cheln. Was gibt es auch besseres als h\u00fcgellose Landschaften, Windm\u00fchlen, offene, lockere Menschen und ein Meer voll mit Sandb\u00e4nken und sch\u00f6nen Inseln? Zugegeben, mit so einer perfekten Truppe w\u00e4hre wahrscheinlich selbst der langweiligste Ort dieser Welt Zeuge eines Abenteuers geworden &#8211; um so besser ist es, wenn man ein so sch\u00f6nes Ziel hat, wie wir es hatten: unser Nachbarland, die Niederlande. 10 Tage lang erforschten wir die Gegend rund um Stavoren, sammelten neue Erfahrungen und hatten eine tolle Zeit miteinander.<\/p>\n<p>Am 25.07.18 ging es los. Wir trafen uns am Immenh\u00e4user Bahnhof, und nachdem der Proviant verstaut und alle verabschiedet waren, stiegen wir in die Bahn. Nach einigen Stunden Fahrt, ein paar Umstiegen und damit verbundenen Kekspausen, \u00e4nderte sich die Stimme des Durchsagensprechers &#8211; wir hatten nun die Grenze \u00fcberschritten und befanden uns auf niederl\u00e4ndischem Boden. In Meppel teilte sich schlie\u00dflich die unsere Gruppe. W\u00e4hrend die &#8222;\u00c4lteren&#8220;, bestehend aus Sippe Yvain, ausstiegen, fuhren wir, Sippe Percy, weiter bis nach Harlingen. Von diesen beiden Orten aus wanderten beide Gruppen los, die geplanten Routen entlang, die uns alle nach Stavoren f\u00fchren sollten, um unsere gemeinsame Segeltour zu starten.<\/p>\n<p>Unsere Route ging am Meer entlang. Also suchten wir, als wir in Harlingen am Bahnhof ausgestiegen waren, zuerst einmal den Weg dorthin. Als der Deich in Sicht war, konnten wir es kaum erwarten, endlich einen Blick auf das dahinter liegende Blau zu werfen. Oben angekommen sahen wir, neben dem weiten, weiten Meer, kleine Sandstr\u00e4nde und Wiesen, auf denen einige Menschen lagen, die sich offensichtlich gerade noch in den Wellen gewogen hatten und nun dabei waren, sich von den Sonnenstrahlen aufw\u00e4rmen zu lassen. Es war ein herrlicher Tag und wir beschlossen, nach der langen Fahrt erst einmal ein St\u00fcck zu wandern, um unser Tagesziel zu erreichen.<\/p>\n<p>Die ersten zwei Tge waren besonders anstrengend. Auch wenn wir keine langen Strecken wanderten, musste sich der K\u00f6rper erst einmal an das Gewicht auf seinem R\u00fccken gew\u00f6hnen. Hinzu kam, dass es doch schon ziemlich warm war und es dauerte nicht lange, bis wir uns alle nach einem Tag am Strand sehnten. Oder zumindest nach einem Halben. Wir hatten uns jedoch inzwischen vom Meer entfernt, und unsere erste Nacht auf einer Wiese bei einem netten Bauern verbracht. Also dauerte es ein bisschen, bis wir den Strand erreicht hatten. Aber die M\u00fche lohnte sich. Er erwies sich als sehr sch\u00f6n und so beschlossen wir, dort die Nacht zu verbringen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir es alles recht gem\u00fctlich angingen lie\u00dfen und damit v\u00f6llig zufrieden waren, hatte Sippe Yvain schon unz\u00e4hlige Kilometer auf dem Buckel und mindestens genauso viele Blasen an den F\u00fc\u00dfen. Wie es scheint, litten sie regelrecht unter einem Wanderwahn &#8211; circa 20 Kilometer pro Tag, und das vollkommen ungezwungen. Respekt. Aber auch sie machten viele, lange Pausen.<\/p>\n<p>Uns hatte jedenfalls der Strandaufenthalt gut getan. Un vor allem hatte er es uns erm\u00f6glicht, Kraft zu tanken. Von nun an sahen wir haupts\u00e4chlich sch\u00f6ne D\u00f6rfer und schnuckelige H\u00e4fen, genossen Land und Leute und das super Wetter. Bis auf ein\/zwei halbe Regentage und einer Gewitternacht war das Wetter eigentlich immer super. Deshalb verbrachten wir, vor allem in der Mittagshitze, viel Zeit damit, holl\u00e4ndische Spezialit\u00e4ten zu probieren und zwei mal wurden wir sogar von gastfreundlichen Dorfbewohnern mit Eis versorgt. Die Zeit verging im Flug und ehe wir uns versahen, hatten wir nach 5 Tagen Stavoren erreicht, wo der zweite Teil unseres Abenteuers beginnen sollte.<\/p>\n<p>In Stavoren angekommen wartete direkt die erste positive Begegnung auf uns. Wir wussten nicht genau, wo der Campingplatz, zu dem wir mussten, war, also fragten wir ein Bisschen herum. Ein Mann, der offensichtlich Touristenrundfahrten auf seinem Boot anbot, schlug uns vor, uns schnell dort hinzufahren. Ein super nettes Angebot, was wir dankend annahmen. Kurze Zeit sp\u00e4ter waren wir angekommen. Laura und Sophie, die nachgekommen waren und schon eine Nacht auf dem Campingplatz verbracht hatten, empfingen uns mit guter Laune. Auch Sippe Yvain war schon da, wir waren also wieder komplett. Wir hatten alle viel erlebt und so gab es auch einiges zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Morgen erwartete uns und wir waren alle sehr gespannt auf die Tage, die folgen sollten. Zum Aufbruch vorbereitet, fr\u00fchst\u00fcckten wir noch eben und verlie\u00dfen dann den Campingplatz. Unser n\u00e4chstes Ziel war der Hafen, an dem unser Segelschiff namens Vriendentrouw bereit lag. Wir lernten Siebe und Theis kennen, die beiden begleiteten uns die n\u00e4chsten Tage als Skipper und Matrose. Sie erwiesen sich alle als super sympathisch &#8211; Siebe und Theis und das gute alte Schiff, was unser Fortbewegungsmittel, aber auch unser Zelt f\u00fcr die kommende Zeit darstellte. Die Kaj\u00fcten unter Deck und der gro\u00dfe Gemeinschaftsraum mit einer K\u00fcche waren super gem\u00fctlich eingerichtet und zu meinem Erstaunen gar nicht mal so eng. Siebe wies und kurz ein, erkl\u00e4rte uns die wichtigsten Dinge und dann konnte es endlich losgehen.<\/p>\n<p>Was folgte, war f\u00fcr die meisten von uns super spannend und neu. Auf einem Schiff zu leben, mit anzupacken und Teil eines Teams zu sein, war eine unheimlich bereichernde Erfahrung. Wir segelten, badeten und kochten gemeinsam. Wir lie\u00dfen uns Trocken laufen, um auf dem Meeresboden im Watt spazieren zu gehen. Wir beobachteten die Robben auf den Sandb\u00e4nken, die uns teilweise sogar neugierig hinterherschwammen. Wir verbrachten einen Tag auf der kleinen Insel Vlieland, sa\u00dfen am Abend gemeinsam mit herzlichen Menschen am Lagerfeuer und sangen. Wir h\u00f6rten die Wellen, sahen die Lichter in der Ferne, bei Mondschein und wolkenklarer Nacht. Auf dem Meer verging die Zeit noch schneller, als auf dem Land. Sie schien scheinbar davon zu schwimen. Zwischen all den warmen Sonnenstrahlen und dem k\u00fchlen Meer verbreitete sich eine w\u00fcnderbare Zufriedenheit. Um so mehr war es zu bedauern, als das Ende dieser wunderbaren Fahrt n\u00e4her r\u00fcckte. Aber es lie\u00df sich nicht vermeiden und so kam der Tag, an dem wir uns verabschieden und erneut aufbrechen mussten. Wir verlie\u00dfen unser Zelt, das Schiff, um die letzte Nacht auf niederl\u00e4ndischem Boden, auf dem vertrauten Campingplatz in Stavoren zu verbringen.<\/p>\n<p>Kaum hatten wir uns dort niedergelassen, mussten wir schon wieder fort. In Richtung Heimat. Die R\u00fcckfahrt verlief gut &#8211; bis wir in Deutschland waren. Knapp vor dem Ziel gab es Probleme irgendwo auf den Gleisen, weshalb kein Zug mehr in die Richung fuhr, in die wir mussten. Also warteten wir. Irgendwann ging es weiter, und mit einer ziemlichen Versp\u00e4tung von etwa drei Stunden kamen wir dort an, wo es begonnen hatte: am Immenh\u00e4user Bahnhof. Wir waren ersch\u00f6pft und voller neuer Erinnerungen und wurden von zahlreichen Eltern erleichtert empfangen.<\/p>\n<p>Und so schnell geht das. So schnell verliert man einen Teil seines Herzens an die Erinnerung eines neuen Abenteuers<\/p>\n<p>Gut Pfad<\/p>\n<h3>Tanz in den Mai 2018<\/h3>\n<p>Vom 30. April auf den 1. Mai fand unser traditioneller Tanz in den Mai statt. Am Sonntag trafen wir uns alle an unserem Stammesheim, dem Bienenhaus. Nach dem Aufbau und den Vorbereitungen begann unser Fest mit einem gro\u00dfen B\u00fcffet aus allerlei K\u00f6stlichkeiten, die aus den K\u00fcchen der Teilnehmer kamen.<\/p>\n<p>Nach dem gemeinschaftlichen Schlemmen starteten wir eine Runde A-Zerst\u00f6ren auf dem gro\u00dfen Loh. Bis in die Dunkelheit hinein h\u00f6rte man die Rufe durch den Wald schallen. Einige verbrachten diese Zeit am Lagerfeuer mit Liedern und Gespr\u00e4chen, bis es dann zum Tanzen kam. Begeistert tanzten Gro\u00df und Klein gemeinsam Korbpolka. Um Mitternacht begann dann das Highlight unseres j\u00e4hrlichen Treffens, der Sprung \u00fcber das Feuer.<\/p>\n<p>Wie schon im Mittelalter soll das Maifeuer die b\u00f6sen Geister vertreiben. Der Wunsch, mit dem man \u00fcber dieses Feuer springt, soll schon bei vielen in Erf\u00fcllung gegangen sein.<\/p>\n<p>Nach diesem Spektakel wurde der Abend mit einer gem\u00fctlichen Singerunde beendet. Am n\u00e4chsten Morgen wurden dann die Reste vom Vorabend vernichtet und wir r\u00e4umten gemeinsam auf.<\/p>\n<p>Es war wie immer ein sehr sch\u00f6nes Lager!<\/p>\n<p>Gut Pfad, Janis<\/p>\n<h3>Weihnachtsmarkt 2018<\/h3>\n<p>Es war ein Tag vor dem zweiten Advent und wie jedes Jahr liefen bei uns die Vorbereitungen f\u00fcr den Weihnachtsmarkt auf Hochtouren. Warm eingepackt und mit Proviant f\u00fcr den Tag ausgestattet, trafen wir uns beim Bienenhaus, packten die H\u00e4nger und Autos voll und fuhren hinunter zum Kirchplatz. Dort standen bereits die vielen Holzbuden der anderen St\u00e4nde.<\/p>\n<p>Wir, die jedes Jahr eine Jurte aufbauten, waren so etwas wie ein Highlight. Nicht nur, dass wir durch das Zelt optisch hinausstachen, auch die Getr\u00e4nke und die Sitz\/-und Aufw\u00e4rmm\u00f6glichkeiten die wir anboten spielten eine Rolle daf\u00fcr, dass wir vor allem abends mit gro\u00dfem Andrang rechnen mussten. Guinness, Irish Coffee oder warmen Orangensaft mit Zimt zu trinken, dabei auf Strohballen zu sitzen, Kerzenschein und irische Musik zu genie\u00dfen und sich an unseren Holz\u00f6fen aufzuw\u00e4rmen hat ja schlie\u00dflich auch seinen Reiz.<\/p>\n<p>Den Vormittag verbrachten wir haupts\u00e4chlich damit, alles aufzubauen und einzur\u00e4umen. Unsere Jurte hatten wir dieses Jahr um eine weitere erweitert, wodurch wir wesentlich mehr Platz hatten als sonst. Als die Konstruktion stand und alle Planen drangekn\u00fcpft waren, wurde alles mit Planen und Teppichen ausgelegt und mit Heuballen und Tischen versehen. Au\u00dferdem wurde die K\u00fcche aufgebaut, die \u00d6fen auf Position gebracht und das Zelt von Innen dekoriert. Dadurch, dass wir einiges zu tun hatten, verging der Tag wie im Flug und so dauerte es nicht lange, bis am Nachmittag der Weihnachtsmarkt \u00f6ffnete und auch bei uns die ersten Besucher eintrudelten. Je sp\u00e4ter es wurde, desto gem\u00fctlicher und voller wurde es bei uns. Einige drehten den Whiskey f\u00fcr den Irish Coffee \u00fcber der Flamme, andere zapften Bier und wieder andere k\u00fcmmerten sich um die Kasse. Jeder half mit, sowohl Gro\u00df als auch Klein.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Abend gab es dann schlie\u00dflich noch ein besonderes Highlight: Eine kleine Liveband bestehend aus drei jungen Kasselern die bei uns Folkcovers spielte. So klang der Abend gem\u00fctlich aus, wortw\u00f6rtlich.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag begann so, wie der vorherige geendet hatte, nur wurde die Livemusik wieder durch unsere installierten Boxen ersetzt. Neben unserer Jurte wurde zudem noch, wie allj\u00e4hrlich, unser B\u00fccherzelt errichtet.<\/p>\n<p>Als sich auch dieser Tag dem Ende zuneigte und selbst die letzten Besucher ihren Heimweg angetreten hatten, begannen wir mit dem Abbau. Auch das dauerte seine Zeit, da wir ja auch alle Materialien wieder verstauen und zum Bienenhaus zur\u00fcckbringen mussten. Als sich alles wieder an Ort und Stelle befand, waren wir alle ersch\u00f6pft und sehnten uns nach einer hei\u00dfen Dusche und einem kuscheligen Bett. Aber vor allem waren wir eines, zufrieden mit einer weiteren gelungen Aktion zum Abschluss des Jahres 2018.<\/p>\n<p>Gut Pfad<\/p>\n<h3>Vollversammlung 2019<\/h3>\n<p>Es war ein sch\u00f6ner Tag als wir uns gegen Abend in Beberbeck trafen. Es hatte den Tag zuvor geschneit und dieses wundervolle Wei\u00df, was die ganze Natur unber\u00fchrt und friedlich erscheinen lie\u00df, blieb sogar noch f\u00fcr einen weiteren Tag liegen. Doch was passiert, wenn die Temperaturen pl\u00f6tzlich wieder in den Plus-Bereich klettern, sollten wir sp\u00e4testens den Morgen darauf in der Fr\u00fche erfahren.<\/p>\n<p>Als alle ihre Sachen in die Schlafr\u00e4ume gebracht hatten, und sich jeder ein Bett f\u00fcr das bevorstehende Wochenende ergattert hatte, konnte auch schon zu Abend gegessen werden. Es gab Nudeln mit selbstgemachter Tomatenso\u00dfe, das schmeckte allen sogar \u00fcberraschend gut, sodass es nicht einmal Reste gab. Nachdem die f\u00fcr diesen Tag eingeteilte \u201eAbwaschsippe\u201c ihre Aufgaben verrichtet, und eine andere Sippe alles bereit f\u00fcr eine kleine Singerunde gemacht hatte, konnte auch schon im zwar \u00fcberschaubaren, dennoch kein bisschen klangloseren Kreise gesungen werden.<\/p>\n<p>Es ist immer wieder erstaunlich, was das f\u00fcr eine Wirkung auf einen selber hat, in diesem Kreis bei Kerzenschein und Keksen zusammen zu sitzen, und die meist jedem bekannten Pfadfinderlieder zu singen. Da lassen sich sogar die, die denken sie k\u00f6nnten nicht singen, und die, die einfach keine Lust auf Singen haben, mitrei\u00dfen!<\/p>\n<p>Nach der zweiten Runde Kekse gingen die meisten auch schon ins Bett, da sie f\u00fcr das morgige Gel\u00e4ndespiel, und somit im Kampf gegen die \u201eM\u00fcll-Mafia\u201c, volle Energie haben wollten. Doch was sie wirklich erwarten w\u00fcrde, und dass nicht unbedingt die \u201eM\u00fcll-Mafia\u201c ihr gr\u00f6\u00dftes Problem sein w\u00fcrde, ahnten die tapferen K\u00e4mpfer zu diesem Zeitpunkt noch nicht.<\/p>\n<p>Nachdem die ersten aufgestanden waren um die restlichen \u201eSchlafm\u00fctzen\u201c zu wecken und um alle zur Morgenrunde zu bewegen, merkten sie, dass sich das gestern noch so sch\u00f6ne Wei\u00df aufgrund der \u00fcber Nacht angestiegenen Temperaturen zu einer nassen, grauen Patsche entwickelt hatte, in welcher man sicherlich keine sch\u00f6nen Schneeengel mehr machen wollte. Doch nach diesem kleinen Schock gab es bereits wieder den ersten Lichtblick: zum Fr\u00fchst\u00fcck gab es frisches Brot mit allerlei Aufstrich, und als Snack dazu frisches knackiges Gem\u00fcse. Nach dieser wohltuenden St\u00e4rkung konnte es auch schon bald in den Kampf gegen die \u201eM\u00fcll-Mafia\u201c gehen.<\/p>\n<p>Diese Gruppe aus mehreren \u201eKlimaschutzhassern\u201c treibt Erz\u00e4hlungen nach schon seit mehreren Monaten ihr Unwesen und versucht den Klimasch\u00fctzern ihren M\u00fcll, den sie mit voller Anstrengung aus dem Meer gefischt haben, abzujagen um ihn zur\u00fcck ins Meer zuschmei\u00dfen. Dieses Vorhaben klingt f\u00fcr die meisten Menschen wahrscheinlich v\u00f6llig absurd (ist es auch), doch die Anh\u00e4nger der \u201eM\u00fcll-Mafia\u201c bleiben bei ihrem Plan und untermalen dies mit Aussagen wie zum Beispiel: \u201eDen Fischen schmeckt der Plastikm\u00fcll!\u201c oder \u201eWenn nicht ins Meer wohin soll er denn sonst?\u201c. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei den meisten dieser Anh\u00e4nger einfach die angemessene Bildung fehlt. Bei 13% ist sogar Wissenschaftlich best\u00e4tigt, dass ein paar Gehirnbindungen nach einem harten Aufprall, beziehungsweise Unfall, falsch verkn\u00fcpft wurden.<\/p>\n<p>Nach einem langen und ganz besonders nassen Kampf gegen die \u201eM\u00fcll-Mafia\u201c konnten unsere geistig stark \u00fcberlegenden Pfadfinder die Anh\u00e4nger der \u201eM\u00fcll-Mafia\u201c vom Gegenteil \u00fcberzeugen, und all den gesammelten M\u00fcll gemeinsam Ordnungsgem\u00e4\u00df entsorgen. Schlussendlich a\u00dfen alle zusammen, denn es gab nach diesem kr\u00e4ftezehrenden Gel\u00e4ndespiel erst einmal eine warme Kartoffel-Lauch Suppe. Diese war zur \u00dcberraschung aller Anwesenden so gut geplant, dass jedermann satt wurde, es zudem kaum Reste gab.<\/p>\n<p>Am Nachmittag fanden dann endlich die Wahlen statt. Diese waren durchaus spannend, da es ab und zu schon einmal eine Stichwahl gab. Doch am Ende waren alle mit den Ergebnissen einverstanden, und nachdem sich auch jeder in einer Liste eingetragen hatte, l\u00f6ste sich die Versammlung wieder auf und f\u00fcr den Rest des Nachmittags konnte jeder tun und lassen was er wollte.<\/p>\n<p>Das Abendmahl bestand wieder aus Brot, was immer noch mit Freude begr\u00fc\u00dft wurde.<\/p>\n<p>Nach dem Essen verlief alles wieder reibungslos, wie es auch schon den Vortag geklappt hatte. Sp\u00e4ter fanden sich dann alle zur Singerunde ein. Diese war wieder sehr klangvoll und in sich stimmig, doch nachdem heutigen einerseits sehr spannenden, anderseits auch sehr anstrengenden Gel\u00e4ndespiel, gingen wir fr\u00fcher ins Bett und schliefen auch sehr schnell ein.<\/p>\n<p>Der Sonntag bestand gr\u00f6\u00dftenteils aus aufr\u00e4umen und putzen. Abschlie\u00dfend machten wir dann unseren Abschlusskreis und konnten zur\u00fcck nach Hause. Dies war zwar eine Befreiung, denn nun konnten wir endlich raus aus unseren teilweise nassen Klamotten, doch irgendwie war es auch schade, da wir so eine sch\u00f6ne und interessante Zeit gehabt hatten. Ich glaube, jeder von uns hat etwas f\u00fcrs Leben mitnehmen k\u00f6nnen und ist auch ein St\u00fcck reifer und erwachsener geworden.<\/p>\n<p>Gut Pfad<\/p>\n<h3>Winterlager<\/h3>\n<p>Das Pfadfinderheim in Immenhauen &#8211; eine Ecke unserer Stadt, auf die wir ein bisschen Stolz sein k\u00f6nnen. Sch\u00f6ne H\u00fctten umgeben von gr\u00fcnen Wiesen und einem gro\u00dfen Waldgebiet, abseits von all dem Alltagsstress. Ein perfekter Ort f\u00fcr unser kleines Winterlager &#8211; obwohl wir es auch h\u00e4tten Fr\u00fchlingslager nennen k\u00f6nnen, bei all den Sonnenstrahlen und den aufbl\u00fchenden Fr\u00fchlingsgef\u00fchlen. Ein Winterlager im Fr\u00fchling also. Das passte perfekt zum Thema der Aktion, welches auf das der Vollversammlung aufbaute und sich somit ebenfalls rund um die Umwelt und den Klimawandel drehte.<\/p>\n<p>Der Freitagabend, an dem wir uns trafen, verging wie im Flug. Wir hatten f\u00fcr das Wochenende zwei der h\u00fcbschen H\u00e4user gemietet, in die wir zuerst einmal einzogen. Unsere Gruppe hatte f\u00fcr das Lager Zuwachs von der Sippe Pendragon vom Stamm Artus aus Kassel bekommen, was ziemlich cool war. Nachdem sich jeder einen Schlafplatz erobert hatte, kochten wir gemeinsam und a\u00dfen anschlie\u00dfend zusammen. W\u00e4hrend die einen beschlossen, fr\u00fch ins Bett zu gehen, blieben die anderen noch wach um Gemeinschaftsspiele zu spielen und frische Nachtluft zu schnappen. Am n\u00e4chsten Morgen wurden selbst die gr\u00f6\u00dften Schlafm\u00fctzen sp\u00e4testens bei der Morgenrunde endg\u00fcltig aus den Tr\u00e4umen gerissen, sodass wir alle bereit f\u00fcr das bevorstehende Programm waren.<\/p>\n<p>Die Spielgeschichte des Lagers war hierbei folgende: Ein Forscherteam aus Gr\u00f6nland hatte dazu aufgerufen, das Eis vor dem Schmelzen zu bewahren. Daf\u00fcr musste man mit verschiedenen Zutaten ein Mittel herstellen.<\/p>\n<p>Als ersten Programmpunkt fanden zur Vorbereitung f\u00fcr die Herstellung zwei AGs statt, in denen man zum einem Brot backen und zum anderen T-Shirts gestalten konnte. Anschlie\u00dfend ging es darum, in einem Postenlauf das Rezept und die Zutaten f\u00fcr das Mittel zu erlangen. Als dies gegl\u00fcckt war, beendeten wir das Spiel. Es war bereits sp\u00e4ter Nachmittag geworden, und die Zeit zum Kochen war gekommen.<\/p>\n<p>Nachdem wir unsere M\u00e4gen einige Zeit sp\u00e4ter mit warmer Gem\u00fcsesuppe und dem frisch gebackenen Brot gef\u00fcllt hatten, starteten wir eine gem\u00fctliche Singerunde mit Saft und Keksen. Der Abend flog dahin und schon war es wieder Zeit zum schlafen gehen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Morgen begann mit einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck, anschlie\u00dfend wurden die H\u00e4user zur Abgabe wieder auf Hochglanz gebracht.<\/p>\n<p>Und Schwupps, war das Wochenende schon wieder vor\u00fcber. So verabschiedeten wir uns mit der Aussicht auf das n\u00e4chste Wiedersehen.<\/p>\n<p>Gut Pfad<\/p>\n<h3>Landesausbildungswochenende (LAW)<\/h3>\n<p>Am ersten M\u00e4rzwochenende fand das Landesausbildungswochenende in Kronberg im Taunus statt. Die Stammesf\u00fchrung nahm teil.<\/p>\n<p>Nach einer vierst\u00fcndigen Zugfahrt kamen wir schlie\u00dflich um viertel vor zehn im Fritz-Emmel-Haus an. Den Abend lie\u00dfen wir dann noch mit einer Singerunde ausklingen.<\/p>\n<p>Samstagmorgen ging es dann mit dem eigentlichen Programm los. Angeboten wurden Kurse wie Kochen f\u00fcr Gro\u00dfgruppen, eine Meutenwerkstatt, in der die Meutenf\u00fchrungen die M\u00f6glichkeit hatten \u00fcber Probleme in ihren Meuten zu sprechen und coole Programmideen zu sammeln. Weiterhin wurde ein Pfadfinder Erste-Hilfe-Kurs und ein Stammesf\u00fchrungstreffen angeboten.<\/p>\n<p>Wir trafen viele Freunde und bekannte Gesichter wieder, f\u00fchrten tolle Gespr\u00e4che, spielten Spiele und lie\u00dfen den Samstag Abend mit einem Casinoabend in Don Carlo ausklingen. Danach gab es noch eine sch\u00f6ne Singerunde.<\/p>\n<p>Am Sonntag war die letzte kleine Programmeinheit, Aufr\u00e4umen des Landeszentrums und die Heimfahrt mit Revuepassieren des Erlebten, netten Unterhaltungen und penetranten Ohrw\u00fcrmern angesagt.<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnen wir uns voller Elan, mit neuen Impulsen und Ideen, in die n\u00e4chsten Herausforderungen st\u00fcrzen und sind gewappnet f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p>Gut Pfad, Nina, Paul und Johann<\/p>\n<h3>Tanz in den Mai 2019<\/h3>\n<p>Auch dieses Jahr fand wieder traditionell vom 30.04. auf den 01.05. der Tanz in den Mai statt. Und das dieses Mal mit einer besonders hohen Teilnehmerzahl, denn neben unseren eigenen Stammesmitgliedern fanden auch viele der St\u00e4mme Artus und Wilhelm Busch ihren Weg zu uns.<\/p>\n<p>Als alle Vorbereitungen getroffen waren, fand die Er\u00f6ffnung mit einem ausgiebeigem Buffet statt. Zufrieden und sat setzten wir den Abend anschlie\u00dfend mit Korbpolka fort. Als die Uhr Mitternacht schlug, kam es zum H\u00f6hepunkt unseres Festes, die Spr\u00fcnge \u00fcber das Feuer. Nachdem jeder mindestens einmal gesprungen war und die Flamme zu sinken begann, war es f\u00fcr einige an der Zeit, in die Zelte zu fl\u00fcchten. Die Restlichen lie\u00dfen das Event mit Gesang und reichlich Maibowle ausklingen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es nach dem Fr\u00fchst\u00fcck, welches aus den Resten vom abendlichen Buffet bestand, direkt ans Aufr\u00e4umen. Dann hie\u00df es schon wieder ab nach Hause und den fehlenden Schlaf nachholen.<\/p>\n<p>Gut Pfad, Joana<\/p>\n<h3>Pfingstlager 2019<\/h3>\n<p>Dieses Jahr verbrachten wir, die Nord-AG, bestehend aus den beiden Kasseler St\u00e4mmen Wilhelm Busch und Artus und dem Immenh\u00e4user Stamm Excalibur, erstmalig Pfingsten auf der sch\u00f6nen Freizeitanlage &#8222;Gro\u00dfes Loh&#8220; in Immenhausen. Einige der Gro\u00dfen unter uns trafen sich bereits am Donnerstag, um die ersten Zelte aufzubauen. Umh\u00fcllt von B\u00e4umen, Schutzh\u00fctte und Spielplatz errichteten wir unser kleines Lager in der Mitte auf der gro\u00dfen Wiese. Wie jedes Jahr hatte sich das Planungsteam auch dieses Jahr ein spannendes Thema f\u00fcr das Lager \u00fcberlegt. Eine Zombieapokalypse hatte die B\u00fcrger Immenhausens und vieler anderer Orte der Welt heimgesucht. Es galt, sich zu sch\u00fctzen und die Zombies mit einem Gegenmittel zu heilen.<\/p>\n<p>Richtig los ging es am Freitag am Bahnhof in Immenhausen, von wo aus alle drei St\u00e4mme gemeinsam ihren Weg zum Loh antraten. Die Spielgeschichte startete damit, dass uns zwei vorbeispazierende Zivilisten vor einem seltsamen Virus warnten und anschlie\u00dfend mitten auf dem Weg zwei Menschen in Ganzk\u00f6rper Schutzkleidung eine dritte, scheinbar infizierte Person in einen Bus schleppten. Oben angekommen, wurden alle zun\u00e4chst auf Virus-Symptome gepr\u00fcft und mit Brausetabletten geimpft. Nachdem alle durch den &#8222;Check-Point&#8220; durch waren, wurde ein gro\u00dfer Kreis gebildet und ein Mann im Kittel kl\u00e4rte \u00fcber die eigenartige Situation auf.<\/p>\n<p>F\u00fcr den weiteren Verlauf des Abends lie\u00dfen wir die Spielgeschichte erst einmal ruhen. Wir hatten aller Hand damit zu tun, die restlichen Zelte aufzubauen und einzurichten. Sp\u00e4ter beim Kochen fiel uns schlie\u00dflich ordentlich die Decke auf dem Kopf. Es platzte aus Tonnen auf uns nieder und so waren wir sehr froh, dass wir uns alle in die H\u00fctte fl\u00fcchten konnten, die uns f\u00fcr die Tage als K\u00fcch diente. Au\u00dfer ein paar nassen Zelten, Klamotten und Kindern trugen wir zum Gl\u00fcck keinen Schaden davon.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Morgen begann mit ein paar richtig coolen AG&#8217;s. Ein gro\u00dfes Lagertor aus Stangen und ein Dreibein mit H\u00e4ngematten wurden errichtet, es wurden Spiele gespielt, gebacken und gebastelt. Anschlie\u00dfend gab es Mittagessen und dann ein Gel\u00e4ndespiel, in dem man sich Essenskisten f\u00fcr die n\u00e4chste Mahlzeit erobern konnte. Abends fand ein verspielter Stufenabend statt und f\u00fcr einige stand danach noch eine Feierstunde an, bei der traditionell Halst\u00fccher verliehen und Sippen gegr\u00fcndet werden.<\/p>\n<p>Der dritte Tag brachte wieder coole AG&#8217;s mit sich. Ob Kriegsbemalung, Batiken oder Pr\u00fcgelspiele &#8211; es war f\u00fcr jeden etwas dabei. Nach den AG&#8217;s war Zeit zum Kochen und Faulenzen. Das anschlie\u00dfende Gel\u00e4ndespiel im Wald, das geplant und bereit zur Durchf\u00fchrung war, musste aufgrund eines Rehkitzes, das es sich genau in unserem ausgew\u00e4hlten Bereich gem\u00fctlich gemacht hatte, abgebrochen werden. So kam es, dass wir uns eine kurzfristige Alternative aus dem \u00c4rmel zaubern mussten, die soweit sogar ziemlich gut verlief. Das Heilmittel gegen den Zombie-Virus war nun gefunden. Zur Feier des Tages gab es ein Fest mit verschiedenen leckeren Gerichten, bei dem ordentlich geschlemmt wurde. F\u00fcr die, f\u00fcr die es am vorherigen Tag nicht auf dem Programm gestanden hatte, gab es nach dem Fest noch eine Feierstunde. M\u00fcde und ersch\u00f6pft ging auch dieser Tag zuende.<\/p>\n<p>Der Montagmorgen wurde mit Abbauen und Aufr\u00e4umen verbracht. Mal wieder war es Zeit, mit der Vorfreude auf das n\u00e4chste Lager Abschied zu nehmen.<\/p>\n<p>Gut Pfad<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stammesfahrt Sommer 2018 Strahlend blauer Himmel, Ruhe nach dem Sturm. Die Sonne scheint auf das, vom Regen noch etwas nasse, Oberdeck unserer sch\u00f6nen Vriendentrouw. \u00dcber die Kraft des Windes staunend stehe ich da und schaue \u00fcber das weite, tiefblaue Meer. 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